Während vor etwa 50 Jahren das Erscheinungsbild des New-Forest-Ponies sehr uneinheitlich war , ist bis heute Gewaltiges in der Zucht geleistet worden.

Heute will man folgende Eigenschaften sehen: Trockenes, ausdrucksvolles, stark im Reitpony-Typ stehendes Pony, mit sehr guter langer,schräger Schulter,nicht mehr zu kurzem Hals (der früher oft vorgefunden wurde) hoch liegendem Widerrist,kräftigem Rücken, sowie trockene, gut markierte Sehnen und Gelenke.

Die Größe der Tiere liegt bei 1,32 bis 1,48 m Stockmaß, wobei mit Sicherheit ein Hengst unter 1,40 m.wegen seiner Größe, Probleme bei der Körung bekommen wird, anderenfalls er weißt in seinem Exterieur und in seinem Gangwerk außerordentlich positive Noten auf.

Das New-Forest-Pony gehört zu den gefälligsten und angenehmsten Ponys Großbritanniens.

Genau wie sein Vetter das Dartmoor-Pony – mit dem es zusammen aus dem gleichen Grundstamm kommt. (Dartmoor und New-Forest hatten die gleichen Vorfahren.) ist es gutartig und freundlich, stets auf seinen Herrn bezogen und in Charakter und Temperament sehr viel unkomplizierter als alle anderen Heide- und Moorponys der britischen Insel. (Nachzulesen im britischen Pony-Standardwerk von 1947.) Das New-Forest-Pony ist außerordentlich leichtfuttrig und von einer robusten Gesundheit, begreift sehr schnell und läßt sich leicht einreiten. (Übrigens Wesensmerkmale, die wir ja auch von den Dartmoor-Ponies kennen.) Wegen seines Mutes, seiner übergroßen Intelligenz und seiner Springfreudigkeit ist das New-Forest-Pony der große Rivale der Reitponies auf den Turnierplätzen in ganz Europa. Hier soll dem aus dem Pferdezuchtverband Rheinland-Pfalz-Saar stammenden, heute leider verstorbenen Verbandsprämien-Hengst „CONAR“ von „Niggerstepp of Bridgelea“ der Familie Paul Jung Krickenbach bei Kaiserslautern gedacht werden, welcher als Sportpony mit den Jung-Kindern im Sattel europaweite Erfolge erzielte. Für ein Pony sind die Gänge beim New-Forest sehr raumgreifend, lebhaft und schwungvoll

Die Farben: Wir treffen alle Farben, Schimmel, Rappen, Braune und Füchse. Überwiegend –und das ist auch gewollt- treffen wir den Braunen bis Dunkelbraunen. Keine allzugroßen weißen Abzeichen an Kopf und Beinen. Schecken werden nicht zur Zucht zugelassen.

In Deutschland haben wir von dieser Rasse etwa 75 gekörte und leistungsgeprüfte Hengste zu etwa 600 Zuchtstuten. Die Zahl der Wallache und der nicht in der Zucht stehenden Stuten ist nicht bekannt. Kann aber mit etwa 1000 angenommen werden.

Hauptzuchtgebiete in Deutschland sind: Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Weser-Ems, und Bayern. Die vor etwa 20 Jahren sehr stark vertretenen Gestüte in Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden- Württemberg bestehen zum größten Teil nicht mehr. In Rheinland-Pfalz gibt es außer unserer Zuchtstätte dem Gestüt „DIE PFALZ“ in 67454 Haßloch, nur noch die Zuchtstätte Engelbert Schlosser in Gackenbach, welche ab dem Jahr 2008 keinen Hengst mehr im Hengstverteilungsplan ausweist..

Der einzige New-Forest-Pony-Zuchthengst in Rhl.-Pfalz-Saar ist unser "Pfalz-Forest-STURMVOGEL" geb.1991.